UBV Weinlesetreffen im Weinviertel

Als ersten Programmpunkt durften wir den Gutsbetrieb von Alexander Sachsen-Coburg und Gotha in Walterskirchen besuchen. Nach einer allgemeinen Betriebseinführung erhielten wir interessante Informationen über die Lage und die Produktionsschwerpunkte des Betriebs (300 ha Acker und 250 Wald). Dabei erfuhren wir auch, dass die Liegenschaft durch den Bau der A5 geteilt wurde, wodurch ein Teil der landwirtschaftlichen Maschinen ersetzt werden musste.
Anschließend bestiegen wir einen von einem Traktor gezogenen Anhänger und unternahmen eine Rundfahrt durch die landwirtschaftlichen Flächen. Auf einem Hügel legten wir eine Pause ein und konnten von dort aus die gesamten Besitzungen überblicken. Alexander erklärte uns anschaulich, welche Kulturen angebaut werden und wie die Ernte erfolgt. Besonders beeindruckend war der Ausblick – wir konnten rund 200 Windräder in der Ferne sehen.
Im Gespräch wurde auch deutlich, dass ein Gutsbetrieb dieser Größenordnung vor ähnlichen wirtschaftlichen Herausforderungen steht wie kleinere oder mittlere Betriebe. Wir bedanken uns herzlich bei Alexander für die interessante Führung, die ausführlichen Erläuterungen und wünschen ihm weiterhin alles Gute.

 

Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Ruine Staatz – eine imposante Wehranlage mit atemberaubenden Rundblick 

 

Am Nachmittag besuchten wir den Familienbetrieb Siegfried Schreiber in Drasenhofen, einen innovativen landwirtschaftlichen Betrieb, der sich auf Saatgutvermehrung und Trocknung spezialisiert hat. Neben dem Anbau von Getreide widmet sich der Betrieb insbesondere den Sonderkulturen. Beeindruckend war dabei die selbstgebaute Trocknungsanlage, ebenso wie die Maschinen zur Reinigung der Sonderkulturen – von der Siebreinigung bis hin zur modernen Fotozellenauslese. Der Betrieb kultiviert rund 80 verschiedene Sonderkulturen, die von Gemüsearten bis hin zu Blumen reichen. Diese Vielfalt und der hohe Grad an Eigeninitiative und technischer Innovation machten den Besuch besonders spannend und eindrucksvoll.
Wir bedanken uns bei diesen innovativen Betrieben für die hervorragende Aufnahme sowie Wissensvermitt-lung und den Einblick in deren Betriebsabläufen. Vielen herzlichen Dank!

 

Den Abschluss unseres Ausflugs verbrachten wir beim Heurigen Modliba in Poysdorf. Ein besonderes Highlight war die Besichtigung der Sektkellereiausstellung von Max Riegelhofer. Herr Riegelhofer gab uns Einblicke in die Welt der Sektproduktion. Er beliefert renommierte Unternehmen wie Schlumberger Sekt und Mautner Markhof.

UBV NÖ schließt mit dem Weinlesetreffen im Weinviertel die Sommertreffen mit Betriebsbesichtigungen quer durch NÖ ab. Dabei wurden zahlreiche Betriebe besucht, um direkt vor Ort Einblicke in deren aktuelle Herausforderungen, Sorgen, aber auch positive Entwicklungen zu gewinnen.

Gutsbetrieb von Alexander Sachsen-Coburg und Gotha in Walterskirchen

Ruine Staatz in Staatz-Kautendorf

Bio-Betrieb Siegfried Schreiber in Drasenhofen


UBV Sommertreffen im Industrieviertel

Im Zuge des UBV Industrieviertler Sommertreffens Ende August 2025 wurden drei landwirtschaftliche Betriebe besucht. 
Als erstes wurde der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Martin Hendling in Bromberg besichtigt. Familie Hendling betreibt einen Milchbetrieb inkl. Nachzucht. Die Ausführungen von Martin Hendling über die Zusammensetzung des Bodens und in welchem Ausmaß/Bereichen die Zusammensetzung der verschiedensten Bodenstoffe am besten für das Pflanzenwachstum ist, war eine irrsinnige erfahrungsreiche Erkenntnis. In weiterer Folge informierte uns Sohn Andreas, der sich am Ende der Ausbildung in Raumberg-Gumpenstein befindet, sehr umfangreich und bis ins Detailgehend über das Bodenleben und die am Betrieb seit zwei Jahren praktizierende Direktsaat. Die Teilnehmer waren sehr erstaunt und erfreut über die Perfektion von der Familie Hendling und danken für die Wissensvermittlung zum Thema Bodenerosion, Direktsaat sowie Bodengesundheit.
Zur Mittagszeit referierte Inge Rauscher von der Initiative Heimat und Umwelt über deren Aktivitäten. 
Nach dem Mittagessen ging es weiter zur Aussichtswarte Hutwisch. Hier genossen wir einen herrlichen Aus- und Rundblick von der Steiermark über Slowenien, Kroatien, Burgenland, Ungarn Wien und zurück zum Schnee- und Raxmassiv. Mit 896 m ist der Hutwisch die höchste Erhebung in der Buckeligen Welt.
Am Nachmittag wurde der Betrieb von Werner und Edith Kölbel in Krumbach besucht. Der Betrieb Kölbel ist spezialisiert auf Schnapsbrennen. Kraxados-Whisky, Edelbrände und Liköre werden in diesem Betrieb erzeugt. Wir durften uns von der heutigen Technik und das Entstehen edler Brände überzeugen, die uns von Werner Kölbel hervorragend erklärt wurde. Wir verkosteten diese edlen Destillate. Es wurden auch einige Oldtimer Traktoren besichtigt. Wir waren auch fasziniert von diesem Betrieb.
Am Abend wurde das Sommertreffen am Bio-Schafbauernhof Christian Kölbel in Grimmenstein zuerst mit einem Betriebsrundgang und einer Produktverkostung und einer köstlichen Jause abgeschlossen.
Wir bedanken uns bei diesen innovativen Betrieben für die hervorragende Aufnahme sowie Wissensvermittlung und den Einblick in deren Betriebsabläufen. Vielen herzlichen Dank!

Betrieb Martin Hendling

Inge Rauscher von Initiative Heimat und Umwelt

Aussichtswarte Hutwisch

Kölbel Edelbrände & Whisky, www.kraxados.at

Bio-Schafbauernhof Christian Kölbel


UBV Sommertreffen im Mostviertel

Im Zuge des UBV Mostviertler Sommertreffens am 23. August 2025 wurden zwei landwirtschaftliche Betriebe besucht. Als erstes wurde der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Soxberger-Aigner in Biberbach, Bezirk Amstetten besichtigt. Der Betrieb Soxberger-Aigner betreibt einen Heumilchbetrieb mit 16 Milchkühen und 230 Milchschafen. Die gesamte Schaf- und Kuhmilch wird als Käse direktvermarktet. Mit einem selbstfahrenden Obstklauber werden jährlich 100–200 t Pressobst von den Hochstammbäumen gesammelt. Damit wird ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der Mostviertler Kulturlandschaft im Bereich Biberbach/Seitenstetten geleistet. Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt vom Betrieb der Familie Soxberger-Aigner und deren Hof- und Gartenanlage. 
Nach der Besichtigung ging es weiter über den Mostviertler Panoramaweg zum Voralpenblick. Die Aussichtsplattform bietet einen atemberaubenden Blick über den östlichen Alpenbogen, Totes Gebirge, Traunstein, Hausruckgebiet, gesamtes Mühlviertel, Waldviertel, Mostviertel, Ötscher bis hin zu den Ennstaler Alpen.
Am Nachmittag wurde der Geflügelmastbetrieb Karl Wagner in Strengberg besucht. Der Betrieb Wagner hält in drei konventionellen Ställen und einem Tierwohl-Stall (integriert in den wunderschönen Vierkanthof) insgesamt 60.000 Masthühner. Wir waren sehr beeindruckt vom Betrieb. Abschließend wurden noch die Herausforderungen in der Landwirtschaft wie billige Importe aus der Ukraine und das Emissionsgesetz diskutiert.
Wir gratulieren den Betriebsführern und deren Mitarbeitern zu ihren Betrieben und bedanken uns für die ausführliche Betriebsführung. Am Abend wurde das Sommertreffen am Betrieb der Familie Hochwallner in St. Peter in der Au zuerst mit einem Betriebsrundgang und danach mit einem gemütlichen Ausklang abgeschlossen.

Betrieb Soxberger-Aigner in Biberbach

Betrieb Karl Wagner in Strengberg

Betrieb Hochwallner in St. Peter in der Au


UBV Sommertreffen im Waldviertel

Im Zuge des UBV Waldviertler Sommertreffens am 12. Juli 2025 wurden zwei landwirtschaftliche Betriebe sowie der Aussichtsturm „der Stockzahn des Waldviertels“ besucht. Als erstes wurde der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Reinhold Rauch in Neumelon, Bezirk Zwettl besichtigt. Der Betrieb Rauch betreibt einen Bio Milchviehbetrieb mit Nachzucht. Die anwesenden Personen waren sehr beeindruckt vom Betrieb der Familie Rauch. Nachfolgend wurde noch über verschiedene landwirtschaftliche Themen diskutiert. Nach der Besichtigung ging es weiter zum Stockzahn. Nach dem mühevollen Aufstieg auf die Aussichtsplattform konnten wir einen tollen Rundblick genießen, der über das wunderschöne Waldviertel bis nach Böhmen und an die Alpen reichte. Am Nachmittag wurde der Betrieb Stephanie und Ronald Schölm in Heinrichs, Bezirk Gmünd besucht. Der Betrieb Schölm betreibt einen Milchviehbetrieb mit Nachzucht und eine Jungpflanzenaufzucht. Weiters werden Gemüse, Obst, Jungpflanzen und Naturdeko aus Holz  direktvermarktet. Stephanie zeigte uns hauptsächlich ihre Gemüse- und Jungpflanzenaufzucht. Wir waren beeindruckt vom Betrieb, dem Gartenbau und wie innovativ hier die Pflanzenvermehrung stattfindet. Wir gratulieren den Betriebsführern zu ihren Betrieben und danken für die Einladung. Am Abend wurde das Sommertreffen im Dorfwirtshaus Rauch in Friedersbach mit einem gemütlichen Ausklang abgeschlossen.


Feldbegehung in Wieselburg

Der Feldtag Anfang August 2025 am Betrieb Josef Handl, ausgerichtet vom UBV Niederösterreich, zeigte eine anerkannte Lösung für die Allgemeinheit auf. Mit dem Thema Gülle bzw. effizienter Umgang mit der meist unangenehm riechenden Substanz, ist den Landwirten mit jahrelanger Unterstützung des Güllefachmanns Bernhard Tafelmeier-Marin von der LWG-Agrarentwicklung ein Coup gelungen. 

Die Renaissance der altbewährten Gülleverdünnung schafft klare Vorteile für alle. Für den Landwirt bedeutet die gesteuerte Gülleverflüssigung 1:1 weniger Betriebs- und Anschaffungskosten von teurer Gülletechnik, der hofeigene Dünger kann besser verwertet werden, eine Aufwertung der Nährstoffe, mehr Humus, schönere Wiesenbestände und somit mehr Ertrag. Der Boden wird stabiler bei Hitze und hält Starkregen besser stand. Durch die Ausbringung von geruchlosen Gülle-Flüssigkompost sinkt auch die Geruchsbelästigung. 


Die Güllewirtschaft wird durch die Wiederbelebung der Gülleverdünnung mit dem Verfahren der Gesteuerten Gülleverflüssigung (GGV1:1) in Kombination mit der Penergetic g Technologie aus der Schweiz zu einer multipolaren Lösung in mehreren Bereichen.


Pressegespräch 12.2.2025

Der UBV tritt zum zweiten Mal allein und als einziger Unabhängiger Bauernverband bei der LK-Wahl wieder an. Das Ziel ist eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses der letzten Wahl. Damals gelang es dem UBV als einzige Alternative zum Bauernbund in die Landeskammer einzuziehen. Trat man bei der letzten Wahl in 8 Bezirken an, so sind es dieses Mal 16 Bezirke, wo der UBV konkret auch für die Bezirkskammer kandidiert. Insgesamt kandieren rund 100 Bäuerinnen und Bauern für den UBV bei der Landwirtschaftskammerwahl am 9. März!

Der UBV übte zur generellen Art und Weise – die Kammerwahl, das Kammerwahlgesetz usw. betreffend heftige Kritik. Die aktuellen Regulierungen erinnern an das tiefste Mittelalter, sie haben mit echter Demokratie nichts am Hut. Der UBV fordert dazu den Rücktritt des zuständigen Agrarlandesrat LH Stv. Stephan Pernkopf. Sein Wirken in diesem Zusammenhang sei einer Demokratie unwürdig, betont UBV-Obmann LKR Herbert Hochwallner: Wie man generell sich schon fragt, wieso man im Niederösterreichischen Landtag nicht fähig oder willens ist, eine Wahlkampfordnung und ein Wahlrecht so zu gestalten, dass es fair wie korrekt und gerecht ist.

Der UBV tritt bei der Wahl deshalb an, und Bäuerinnen wie Bauern engagieren sich deshalb im UBV, weil in der Landwirtschaft - vorne wie hinten - eigentlich kaum mehr was wirklich passt. Die Bauerneinkommen sind jenseits von Gut und Böse. Die Bauern werden von Brüssel bis Wien mit Auflagen und Hürden sowie komplett untauglichen Spielregeln und Vorgaben zugeschüttet, sodass sie schlicht und ergreifend kaum mehr ein Einkommen erwirtschaften können. Die Konsequenz ist, dass die Bauern die Betriebe schließen bzw. aufhören. Den von Verlusten oder dem ständigen Dazuzahlen kann kein Bauernhof überleben. Das scheint all jenen Bauernvertretern, die ihr Einkommen aus Funktionen schöpfen und nicht mit der Arbeit am Betrieb verdienen nicht mehr bewusst zu sein.

Die engagierten Bäuerinnen wie Bauern sind echte, aktive Bauern. Sie wollen weiter Bauern bleiben, in den Regionen draußen ihr Land bewirtschaften und regionale Lebensmittel erzeugen. Gehen die Bauern, wird das Land, welches Millionen an Bürgern, Gästen, Touristen noch lieben und sich daher dort gerne erholen, außer Wald nichts mehr sehen. Dazu wird die regionale Versorgung von Lebensmitteln nicht mehr möglich sein. Mit der aktuellen Bauernvertretung, die zu lange eine Art Monopolstellung hatte, wird sich bei der Agrarpolitik nichts mehr ändern. Und damit auch nichts für die Bauern. Die aktuelle Bauernvertretung schwört auf die EU-GAP, die gemeinsame EU-Agrarpolitik!

Dieses System ist aus der Sicht des UBV komplett gescheitert. Die EU-Agrarpolitik ist für Konzerne ausgerichtet und zerstört, vernichtet die bäuerlichen Betriebe in der ganzen EU, insbesondere aber in den Regionen der Alpen und damit in unseren unmittelbaren Lebensräumen. „Wir wollen das nicht, wir wollen es anders“, betonten die Verantwortlichen beim UBV. Wer also will, dass sich für die Bauern etwas gravierend ändert, der muss am 9. März den UBV wählen. Der UBV ist bei der Kammerwahl in Niederösterreich die einzige echte, ernsthafte Alternative zum bisherigen BB-Agrarregime.

Die wichtigsten Anliegen, Forderungen bzw. konkreten Lösungsvorschläge aus der Sicht des UBV finden sich in den 42 Forderungen an die Politik, welche der UBV am 16. Jänner 2025 an den Präsidenten des Nationalrates für alle Abgeordneten (Nationalräte wie Bundesräte) überreichte. Der UBV will, dass die Fragen zu den Bauern, zur Ernährungssicherheit und damit zu Unabhängigkeit in vielen Fragen aus dem parteipolitischem Gezänk herausgelöst werden. Der Präsident des Nationalrates, Dr. Walter Rosenkranz will dieses Ansinnen unterstützen.

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Presseinformation anlässlich LK Wahl NÖ 2025
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Forderungskatalog
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Forderungskatalog
Bei der Kundgebung am 16. Jänner 2025 vor dem Parlament wurde ein Forderungskatalog überreicht.
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Traktor-Protest-Sternfahrt am 16.1.2025


Güllefachtag am Betrieb Josef Handl

 

Bei schönstem Frühsommerwetter fand am 21. Mai 2022 der Fachtag zur Güllewirtschaft am Betrieb von Josef Handl in Oberndorf (Bezirk Scheibbs) statt. Der Vormittag war geprägt von hörenswerten, gut besuchten Fachvorträgen.

 

DI Springer referierte über die NEC Richtlinie aus 2018 der EU, die den EU Ländern nationale Reduktionen im Bereich der Luftreinhaltung vorschreibt, wie z.B. Feinstaub, Methan oder eben auch Ammoniakstickstoff, welcher vor allem in der intensiven Landwirtschaft entsteht und Handlungsbedarf auslöst. Der Vortragende erklärte sehr verständlich den hohen Düngerwert von Gülle hinsichtlich der Nährstoffe und Spurenelemente. Auch die Gefahren die oft durch entstehende Gasbildungen entstehen. Relevant für die NEC Richtlinie sind aber  der Ammoniakstickstoff aus der Eiweißverdauung der Tiere, der sich von der anfangs flüssigen Form  in eine gasförmige Form wandelt und besonders bei Wärme in die Luft entweicht. Laut Fachmeinung geschieht dies am intensivsten unmittelbar nach dem Ausbringen auf das Feld.

 

In der anschließenden Diskussion zeigten sich zwei Lösungsansätze zu dieser Thematik, nämlich einerseits  eine neue, sehr bodennahe Ausbringung der Gülle  (Schleppschlauchsystem ) versus Prallteller, oder aber eine Reihe von teils schon länger bekannten Möglichkeiten der Güllebehandlungen wie Gesteinsmehle, effektive Mikroorganismen und andere spannende Ideen, die viel weniger technische und energetische Kosten verursachen.


Im Vortrag von Julia Pfügl (BBK Scheibbs) ging es um die Separierung von Gülle, das heißt, mittels einer Maschine werden unverdaute Rohfaserteile aus der Gülle herausgefiltert, die Gülle wird dadurch flüssiger und die angetrockneten Fasern können z.B. auch als Liegeboxeneinstreu verwendet werden.  


Den Abschluss der Vorträge bildete Florian Moser vom Maschinenring Melk, der gekonnt die vielen Möglichkeiten der digitalen Hilfen zur effizienten  Bodenbearbeitung und Düngung erklärte.  

Am Nachmittag konnte man dann den praktischen Einsatz neuester Technik wie Güllefässer, Separator und anderer Technik erleben.

Artikel auf Top Agrar: Technik für die bodennahe Gülleausbringung | top agrar Österreich

 

Der Hausherr Josef Handl ging persönlich von Aussteller zu Aussteller und alle konnten ausführlich über ihre Produkte, ihre Forschungen und die gesammelten Erfahrungen berichten.

 

Lobenswert war eine perfekt eingestellte Tonanlage, durch die die Besucher in allen Bereichen des Hofes und der Freiflächen gute und verständliche Information erhalten konnten, ebenso die freundliche Bedienung bei Speis und Trank durch die fleißigen Helfer der UBV Bauern.


Anwesend waren auch der Obmann der BBK Scheibbs Mag. Franz Rafetzeder, der Obmann des UBV Herbert Hochwallner und LKR Hubert Buchinger.

Euer Gottfried Leitner

 

PS: Weitere Informationen von den verschiedenen Ausbringtechniken, Vor- und Nachteile sowie den Verlauf des Wiesenbestandes finden Sie auf der UBV NÖ Facebookseite